Rollkirl

Xenophob, rassistisch, fremdenfeindlich und sehr brutal. Das sind wohl die Begriffe, die den meisten Ausländern zu Seirea einfallen. Schrate, Riesen und Oger werden sofort getötet, sobald sie auch nur auf auf Seireanischem Boden gesichtet werden. Kobolde, Zwerge und Osispun werden als unwürdige Untermenschen betrachtet. Elfen und alle anderen Ausländer erfahren bestenfalls Mißtrauen.

Einst war Seirea jedoch ein Bollwerk gegen die Drachen. Seite an Seite kämpften die hünenhaften Männer und Frauen an der Seite der Riesen und Ulgoelan gegen die fliegenden Echsen. Bis der Krieg gewonnen war und die Kiregerelite von Seirea keine Feinde mehr hatte. Das war der Moment, als sie sich gegen ihre Nachbarn wandten.

Die Seireanen (oder Seireasen, wie sie manchmal fälschlich genannt werden) sind ein überdurchschnittlich großes Volk, mit einer Durchschnittsgröße der Erwachsenen Bevölkerung von 2,01m. Sie sind durchweg hellhaarig und helläugig und es gillt als Zeichen von Adel, auch hellhäutig zu sein, selbst unter den Kriegern. Diese rassische Reinheit ist nur durch strenge Sitten zu erreichen und so bedeuten Beziehungen zu Mitgliedern anderer Völker unweigerlich den Tod oder die Verbannung. Kleinwüchsige erwachsene werden in die Bergwerke verwandt - in einem Fall ist dies sogar aus der Königsfamilie bekannt.
Das Leben ist hart in Seirea und es verwundert nicht, dass sich von diesem Volksstamm mehrfach ganze Clans abgetrennt haben, um in der Fremde neue Reiche zu gründen.

Seirea befindet sich seit menschengedenken im Krieg. Es gibt keine Legenden an eine Zeit ohne Krieg und es scheint den Seireanen auch kein Bedürfnis zu sein, eine solche Zeit zu erleben. Ebensowenig gibt es Legenden über Bündnisse mit anderen Völkern, von denen die Bevölkerung wüßte.
Die Gesellschaft des Landes ist entsprechend der Ideale des seireanischen Volkes vollständig auf den Krieg ausgerichtet. Dabei ist es keine Schande, kein Soldat zu sein. Im Gegenteil verbringen alle jugendlichen, männlich oder weiblich, fünf Jahre in der Lehre ausgemusterter Soldaten, um ein Handwerk zu erlernen. Drei weitere Jahre verbringen sie auf den Feldern, um die ältere Bevölkerung bei der Arbeit zu unterstützen. Nebenher wird jedoch immer das Waffentraining fortgesetzt und, wenn es nicht absolut unmöglich ist, eine schwere Rüstung bei der Arbeit getragen, so dass sich die meisten Seireanen nackt ohne Metall auf der Haut fühlen, dafür aber gegen die Hitzeentwicklung in ihren Panzern abgehärtet sind.

Regiert wird das Volk von Seirea von der Erbmonarchie der Brigen, denen ein Rat von Generälen zur SEite steht. Die Könige sind auch gleichzeitig oberste Priester des Landes und verehren die Elementargötter. Andersgläubige werden normalerweise gesellschaftlich geächtet, es kann aber auch zu Pogromen kommen, die besonders in der Hauptstadt Gruel (500.000+ Einwohner) regelmäßig zu Blutbädern führen.

Die Seireanen haben Respekt vor den Ulgoelan, wenn sie ihnen außerhalb Seireas begegnen. In Seirea werden Ulgoelan wie jeder andere kleinwüchsige Fremde behandelt.
Hat man jedoch einen Seireanen zum Freund gewonnen, so kann man sich darauf verlassen, dass er alles in seiner Macht stehende tut (im Rahmen der seireanischen Gesetze und ehre seiner Familie - versteht sich), um ein guter Freund zu sein, auch über Rassengrenzen hinaus.
Nur Liebe darf man von ihnen nicht erwarten, wenn man kein Seireane ist.

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