Schrate der Berge

Schrate sind im durchschnitt 1,95 m gross, haben spitze, abstehende Ohren, grosse, mandelförmige, dunkelbraune Augen, sind sehr stämmig und überaus kämpferisch. Allerdings ist letzteres etwas, was man wohl von allen Völkern der Region behaupten kann. Vor allem, nachdem sie mit dem Seireanischen Reich in Kontakt gekommen sind.

Sie sind in Stammesgruppen organisiert und hängen überwiegend schamanistischen Religionen an. Ihre Heimat sind die Hügel und Berge nördlich Seireas und südlich der Wüste. Sie haben friedlichen Kontakt mit den Riesen, den Nomaden und Kuseuk. Allerdings tuen sich immer wieder Kriegsbruderschaften zusammen, um die einen oder anderen zu überfallen.

Die Schrate der Hügel sind weniger barbarisch, als sie ihren Nachbarn oft erscheinen mögen. Sie wurden vor langer Zeit von den Seireanen missioniert, wie so viele anderen Völker der Region, und folgen dem Glauben an die Elementargötter. Und wie so viele folgen auch sie ihrer ganz speziellen Variante, die keine Götterdualität kennt (d.h. jedes Element hat nur einen Gott, der auch nicht in einen guten und einen bösen Aspekt aufgeteilt ist). Sie verehren vor allem den Windgott, hassen die Wassergottheit (als Schnee- und Lawinenbringer) und ignorieren die Erdgöttin, da sie die Feldfrüchte mit dem Wind und nicht mit der Erde verbinden.

Das Rechtssystem der Schrate mag recht archaisch erscheinen, beruht es doch auf dem Blutsgericht, aber der Einfluß, den die Schamenen, die mit dem Wind und den Geistern der Ahnen sprechen, auf die tatsächlichen Uteile haben, darf nicht unterschätzt werden, so dass viel Urteile auf der Basis von Befragungen und auch ein wenig Magie gefällt werden und gar nicht erst zur Waffe gegriffen werden muß. Dazu greifen die Schamanen auf ein ganzes Netz von schwurgebundenen Helfern, die Untersuchungen durchführen, eine Organisationsschicht, die die Stammesgrenzen durchbricht und von den Stammesführerinnen nicht gern gesehen ist.

Eine zweite Organisationsstruktur, auf die die Stammesführerinnen keinen Einfluß haben, sind die Kriegsbruderschaften, die sich meist saisonal Gründen und auf Kriegszüge ziehen, um Ruhm und Reichtum zu sammeln. Diese Gruppen sind Schwurgebunden und halten für gewöhnlich nur einen Sommer. Die jungen Männer und Frauen, die sich hier zusammentun bleiben für diese Zeit keusch und kommen meist aus mindestens drei Stämmen, meist jedoch aus über sieben. Jeder ist eingeladen, solange er mit dem Angriffsziel einverstanden ist.
Für gewöhnlich geht es gegen Riesen oder Menschen, aber gelegentlich wird auch ein Schratstamm angegriffen, der in den letzten Jahren zu dominant geworden ist.
Gelegentlich kann eine Bruderschaft länger bestehen, um ein größeres Ziel zu erreichen, z.B. um eine legendäre Queste zu vollenden. Manche bleiben jedoch auch zusammen, weil die Bruderschaft zu einem ersatzstamm geworden ist. In ganz seltenen Fällen entstehen so tatsächlich neue Stämme.

Das Verhältnis zu den Schraten von Leidel, deren Städte sich über viele Kilometer erstrecken, ist angespannt und es ist ein Glück, dass die Riesten als Puffer zwischen den beiden Gebieten liegen. Die Legenden der Schrate des Gebirges deuten an, dass sie einst eine gemeinsame Kultur hatten, die Gebirgsschrate jedoch vertrieben wurden und sich ausserhalb ihrer Stammlande wiederfanden.

Das geistige Zentrum Kuseuks liegt jedoch im Palast und den Schulen, die sich an die Palastmauer schmiegen. Hier Gelehrte, Diplomaten und Prinzen ein und aus. Besonders die hier ausgebildeten Priester erfreuen sich auf unter den Ulgoelan eines guten Rufes.

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