Religion der Ulgoelan

Begibt man sich in die Wüste, so legt man sein Leben in die Hand der Götter und Geister. Dabei ist oft nicht festzustellen, was was ist. Grundsätzlich folgen die Ulgoelan dem Elementarglauben, der vier Hauptgötter vorsieht, die jeweils einen positiven und einen negativen Aspekt besitzen und als solche zwar mit dem gleichen Hauptnamen, aber mit unterschiedlichen Attributsnamen angerufen werden.

Die Götter in keiner bestimmten Reihenfolge:

  • Un'Zada: Göttin des Wassers und des Lebens. Als Mon'Naasin Un'Zada ist sie die Göttin, die das Wasser gibt, Geburten beisteht und über Quellen wacht. Als Ku'Geg Un'Zada ist sie die Göttin, die die Fata Morgana wirft, den Schweiß fließen läßt und den Wasserräubern hilft.
  • Haz Danin: Gott des Kampfes und des Wettstreits. Thri'Gin Haz Danin ist der Gott, der den Kriegern Kraft gibt, ihnen Geschick und Glück gewährt. Rhish'Laween Haz Danin hingegen verursacht das Chaos im Kampf, läßt die Wunden schwären und verflucht den Krieger und seine Familie
  • Ba I Gar: Gott des Sandes, der Weisheit und des Sturms. Fid Ba I Gar zeigt den Ulgoelan den Weg durch die Wüßte, lehrt ihn die Tiere und Pflanzen zu finden und zu unterscheiden und gewährt Weisheit im allgemeinen. Go Praas Ba I Gar hingegen läßt den Sand zu Treibsand werden, blendet die Augen, zerfetzt das Fleisch und drinkt in die Kehle.
  • Un'Gana: Göttin der Gnade und des Todes. Die Ulgoelan fürchten den Tod nicht, denn sie wissen, dass Otu'Lei Un'Gana sie empfangen wird und, nachdem sie in ihrem göttlichen Feuer gereinigt hat, sie zu dem Gott geleitet, dem sie zubestimmt sind. Sie fürchten aber ihre Wut, wenn sie sich als Shak Un'Gana mit Ba I Gar vermählt, um den Sandsturm zu bringen. Sie fürchten ihre schreckliche Hitze, wenn sie den Boden so stark verbrennt, dass das Leder feuer fängt. Und sie fürchten all ihre anderen Auswüchse, aber am meisten füchten sie, wenn Un'Gana nicht zusieht und das Gleichgewicht zwischen

Neben diesen Göttern, die die wichtigsten Belange des Lebens durchdringen. rufen die Ulgoelan zahllose Geister an, verehren sie und opfern ihnen. Jede Oase hat ihren eigenen Schutzgeist, jedes Zelt enthält die Geister der Ahnen. jeder Brunnen wird von einem unsichtbaren Wesen beschützt. Es gilt, diese Geister zu respektieren und auch zu schützen. Opfergaben sind oft genug ein tropfen Blut oder auch etwas zu essen, aber niemals Wasser, dass den Menschen und Göttern vorbehalten ist.

Die Dualität der Götter und des gesamten Glaubenssystems sorgt dafür, dass die Gleichberechtigung der Geschlechter religiös verankert ist. Es bedeutet aber auch, dass die Stellung der Geschlechter trotzdem unterschiedlich betrachtet wird. Die Unterschiede sind nicht so ausgeprägt, wie in anderen Kulturen, da Mann und Frau täglich den gleichen Gefahren ausgesetzt sind, weil sie gemeinsam durch die Wüste wandern.

Generell verschreibt sich ein Ulgoelan einem Gott, mit beiden Aspekten. Er (oder sie) trägt das Symbol des Gottes am Leib und ist jederzeit bereit, einen kleinen Altar aufzubauen, um seine Opfer darzubringen. In der Wüste wird man entweder sehr religiös oder zum Atheisten und wenn die Ulgoelan etwas sind, dann sind sie keine Atheisten.

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  • Euth: Die Stadt der Stabritter.
  • Göttersuche: Ein paar Leute, die sich dafür interessieren, was mit den Göttern passiert ist.
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